Vignette in der Slowakei: Preise und Gültigkeit
Was die einzelnen Gültigkeitsdauern kosten, welche Straßen sie abdecken und welchen Zeitfehler die meisten machen.
Die slowakische Vignette funktioniert im Grunde wie bei den meisten mitteleuropäischen Nachbarn: eine elektronische Berechtigung, an das Kennzeichen gebunden und automatisch kontrolliert statt an der Scheibe sichtbar. Sie gilt für die Autobahnen und Schnellstraßen des Landes, die die großen Städte und die Hauptstrecken Richtung österreichischer, tschechischer und polnischer Grenze verbinden.

Die Vignette gibt es in verschiedenen Gültigkeitsdauern, und der Preis richtet sich danach, wie lange Sie sie brauchen. Eine kurze Durchfahrt kostet deutlich weniger als eine Monatsvignette, ein ganzes Jahr wiederum mehr – es lohnt sich also, die Dauer an die tatsächlichen Pläne anzupassen, statt vorsichtshalber die längste Variante zu nehmen. Wer nur auf dem Weg woandershin durchfährt, kommt meist mit der kürzesten aus.
Der häufigste Fehler ist aber nicht die falsche Dauer, sondern das Timing. Die Vignette muss gültig sein, bevor Sie auf die Autobahn fahren – sie erst zu kaufen, wenn Sie schon unterwegs sind, hilft nicht. Wenn Sie die Grenze überqueren und direkt auf eine Mautstraße wollen, kaufen Sie vorab, statt darauf zu bauen, dass sich das an einer Raststätte im Land noch regeln lässt.