Bulgariens Mautvignette: Was sich mit der Umstellung auf digital geändert hat
Die Klebevignette ist Geschichte. Das kam an ihre Stelle, und das ändert sich für Fahrer.
Jahrelang funktionierte Bulgariens Mautsystem so, wie es Österreich und die Schweiz bis heute handhaben – eine Klebevignette, an der Grenze gekauft und auf die Windschutzscheibe geklebt. Das hat sich geändert. Das Land ist auf eine elektronische Vignette umgestiegen, die am Kennzeichen statt an der Scheibe hängt, wodurch der Kauf online stattfindet statt am Schalter bei der Einreise.

Für Fahrer hat sich der Geltungsbereich selbst nicht geändert – es ist weiterhin das nationale Straßennetz, das schon im alten System abgedeckt war. Anders ist die Logistik: Sie kaufen die Vignette vor der Ankunft statt an der Grenze, und es gibt kein Papier, das man aufbewahren oder verlieren kann. Außerdem muss beim Verlassen des Landes nichts mehr abgekratzt werden, was für alle, die regelmäßig hin- und herfahren, früher eine kleine, aber reale Plage war.
Wer Bulgarien schon vor der Umstellung durchquert hat, muss sich vor allem daran gewöhnen, die Vignette im Voraus zu erledigen, statt sie am Grenzübergang zu regeln – diese Möglichkeit gibt es nicht mehr.